May 10, 2008

Börsennotierte. Vivid Entertainment Group

Vivid Entertainment Group ist eine US-amerikanische Produktionsgesellschaft im Bereich der Pornoindustrie. Gegründet wurde das börsennotierte Unternehmen von Steve Hirsch und David James 1984.

Die Vivid Entertainment Group ist Marktführer im Bereich der Erotik-DVDs und Videos. Zur Gruppe gehören das Unternehmen Vivid Video sowie unzählige Internetseiten. Ein Pay-TV Kanal namens Vivid TV wurde an Playboy veräußert. Am bekanntesten ist jedoch die Marketingfirma und Exklusivmarke Vivid Girls, die weitest gehend über Internet vertrieben wird. Im März 2007 veröffentlichte Vivid den ersten Pornofilm überhaupt (Debbie Does Dallas…again) auf Blue Ray. Der Film wurde auch im HD-DVD Format veröffentlicht.


Vivid Girls

Das Unternehmen ist bekannt für die sogenannten Vivid-Girls. Zu diesen gehören folgende Darstellerinnen: Briana Banks, Cassidey, Chasey Lain, Chelsea Sinclaire, Cheyenne Silver, Christy Canyon, Chloe Jones, Dasha, Dayton, Devon, Jenteal, Heather Hunter, Janine Lindemulder, Jenna Jameson, Kira Kener, Kobe Tai, Lexa, Lexie Marie, The Love Twins, Malezia, Mercedez, Monique Alexander, Racquel Darrian, Raylene, Savanna Samson, Sky Lopez, Sunrise Adams, Tawny Roberts, Taya (Tiffany Mason), Taylor Hayes, Tera Patrick.

Alle diese Darstellerinnen haben bei anderen Produktionsfirmen ihre Karriere begonnen und wechselten dann zu Vivid Video. Die sogenannten “Vivid Girls” haben Exklusivverträge vergleichbar mit dem System von Hollywood-Studios. Sie erhalten ein höheres Gehalt als freie Pornodarstellerinnen und produzieren nur wenige Filme im Jahr.


Bekannte Vivid-Filme

  • The Masseuse (1990)
  • Bobby Sox (1996)
  • Seven Deadly Sins (1999)
  • The Awakening (1999)
  • Fade to Black (2000)
  • I Dream of Jenna (2002)
  • The Devil in Miss Jones (2005)
  • Chemistry (2006)
  • Where The Boys Aren’t (Filmreihe seit 1989)


Politik und Werte

Vivid verfolgt eine strikte Politik in Bezug auf Kondompflicht, und die sexuellen Aktivitäten, die in den Filmen gezeigt werden, sind prinzipiell milder als die anderer Studios. Analsex wird so gut wie nie gezeigt, und Bondage-Szenen sind sehr selten. Die Darstellungen gelten eher als pärchenfreundlich und beinhalten normale Hetero- und Lesben-Szenen. Diese Politik zielt auf den breiten Mainstream-Markt ab.

Im Februar 2006 wurde berichtet, der Regisseur Chi Chi LaRue habe sich von der Firma getrennt, da diese zu einer „condom-optional“-Politik übergegangen sei.


Quellen

  • Artikel über Blue Ray Release: Adult Films to Play on Blu-ray

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